SOUL DEVOURED "Eleven deadly Sins"
Die Österreicher SOUL DEVOURED liefern uns technischen Death / Black Metal. Die Musik der drei Herren mach auf den ersten Blick einen absolut aggressiven Eindruck, der auch nie ganz verloren geht. Den der grösste teil ihrer Gitarrenriffs sind absolut kompromisslos und knochenstampfend. Treibende meist recht rhythmusbetonte Gitarren Attacken, gepaart mit einigen Solo Passagen wie man sie aus dem Heavy Metal kennt. Tempo mässig hält man das Gaspedal meist kräftig durch gedrückt. Die Kombination von schnellen Parts und Passagen mit tollen Melodien frischt das ganze sehr auf. Zwischendurch lassen sich SOUL DEVOURED auch mal auf einen Midtempo Part ein. Diese werden nicht selten mit Atmosphärischen Keyboard Linien untermauert, was sehr cool klingt und eine willkommene Abwechslung darstellt. Ab dem Song "Seven deadly Sins" erlebt die CD einen wahren Aufschwung und vermag sich noch mal zu steigern. Den jetzt werden auch die Grundriffs recht Melodie geladen und SOUL DEVOURED klingen teilweise wie ein Mischung aus HYPOCRISY und AMON AMERTH. Mit dem Song "Like a razor to the vein" zeigen die drei Herren ihr ganzes können. Es ist ein etwas langsameren Song, der durch fingerbrecherische Riffs hervorsticht. Den Thomas und Mario liefern sich hier ein wahres Gitarrensolo Battle, welches sicherlich das ausgeprägteste auf dieser CD ist. Beim Song "The Deathlight Corps" gibt es einen Gastsänger, der tiefe Death Metallische Vocals bietet. Somit mutiert dieser Song Stimmlich wie auch Musikalisch zu einer richtigen Death Metal Nummer. Auch beim nächsten Song "Forest of Misery" wird noch mal ein Gast herbei gerufen. Daniela Trimmel heist der Gast, ich nehme mal an das Daniela weiblicher Natur ist auch wenn ihre Stimme ordentlich Männlich klingt. Den hier grollen enorm dreckig und fies klingende Vocals (eine Mischung aus Black Metallischen gekreische und Thrash Geschrei!) aus den Boxen. Nach einem weiteren SOUL DEVOURED typischen Song mit viel Abwechslung geht es mit den verträumten Instrumentalstück "To cross the Gate of Nanna" zum ende der CD über. SOUL DEVOURED liefern eine grandiose CD ab. Die Songs sind extrem komplex und abwechslungsreich. Es ist fantastisch zu hören wie extremster Metal mit wundervollen Melodien kombiniert werden kann. Die 11 Songs sind äusserst kurzweilig und liefern auch beim 10 durchlauf noch grossen Hörspass. Produziert ist der Silberling auch von feinsten, als hier kann man bedenkenlos zugreifen.
Fazit: Ein Wechselbad zwischen extremer Härte und sanfter Melodie. Ein grandioses Album! 10 von 10 Punkten!
<< Zurück >>